Bikinilust statt Bikinifrust
pinoccio 12. August 2010
Der Strandurlaub hat es vielleicht an den Tag gebracht. Die vermeintliche Bikinifigur bedarf doch etwas Nachbehandlung, um tatsächlich wieder bikinitauglich zu werden. Wer jetzt allerdings vorschnell auf eine der zahllosen Blitzdiäten setzt, wird im nächsten Urlaub wohl kaum eine bessere Figur im Bikini machen. Um langfristig eine gute Figur zu machen, bedarf es, zumindest in der Anfangsphase, einer gewissen Disziplin. Will man ernsthaft abnehmen und vor allem dem gefürchteten Jojo-Effekt aus dem Weg gehen, ist die beste Lösung häufig eine Ernährungsumstellung. Das hört sich viel komplizierter an, als es ist.
Denn das Geheimnis liegt darin, bewusst zu essen. Man achtet darauf, was und wie viel man isst. So erkennt man besser, wann das Sättigungsgefühl eintritt. Damit entgeht man wiederum unkontrolliertem Essen vor dem TV oder bei anderen eintönigen Beschäftigungen. Wer sich vor Augen führt, was er isst, mag zudem häufig aus eigenem Antrieb damit aufhören und sich gesünder ernähren. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte gehören auf jeden Speiseplan. Vielleicht ist es zu Beginn noch bequemer, die nächste Pommesbude aufzusuchen, doch man lernt schnell, die gesunde Alternative zu schätzen. Zu hungern, stellt übrigens ebenso keine Erfolge in Aussicht. Irgendwann gewinnt der Heißhunger die Oberhand und man beginnt, alles in sich hinein zu schlingen. Im Nachhinein bleibt nur das unangenehme Gefühl „gesündigt“ zu haben. Stressfrei abnehmen kann niemand von Anfang an garantieren. Denn der erste Schritt bedarf einer gewissen Umstellung, die einige vielleicht zunächst als stressig empfinden. Auf längere Sicht gesehen ist eine Ernährungsumstellung auf eine gesunde Kost jedoch mit Sicherheit die stressfreie Alternative zu einem endlosen Diätenmarathon.