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Lotto spielen – am Kiosk oder im Internet?

porcupine 27. Mai 2010

Der Reiz, eines Tages Millionär zu werden, ist für die meisten Menschen ausgesprochen groß. Ob nun am Kiosk oder online Lotto gespielt wird, kein anderes Glücksspiel ist so beliebt wie das berühmte 6 aus 49. Und auch andere Spielformen ziehen uns auf dem Weg zur Lottomillion in ihren Bann. Zum Kiosk ist es nur ein Katzensprung, zum Online Lottospiel sind’s nur wenige Klicks. Was macht sich denn nun besser, frage ich mich?

Euromillionen
Eines steht fest: die Auswahl an Spielformen wird immer größer. Schon gewusst, dass es eine Lotterie gibt, bei der man jede Woche mit einem Jackpot von mindestens 10 Millionen Euro rechnen kann? Das Prinzip ist einfach: Bei Euromillionen zahlen Mitspieler aus mehreren europäischen Ländern in einen Topf ein. Zwangsläufig ist die Summe, die hier ausgespielt wird, viel größer als in der gewöhnlichen Landeslotterie. Und anders als beim klassischen 6 aus 49 heißt das Prinzip bei Euromillionen „5 aus 50 plus 2 aus 9“. Daraus ergibt sich zwar eine geringere Gewinnwahrscheinlichkeit, die Beute wäre jedoch umso satter. Über das Mehrländer-Lotto habe ich online erfahren. Im Internet konnte ich alle Informationen gezielt abfragen, wozu es am Kiosk aus zeitlichen Gründen meistens nicht reicht.

Online Lotto
Ein originalgetreuer Spielschein lässt sich im Internet auf einfachste Art ankreuzen und abschicken, über meinen Spielstatus bin ich als registrierter Kunde offensichtlich jederzeit informiert. Was wirklich Vertrauen weckt, ist über einen Anbieter online Lotto zu spielen, der Daten und Informationen verschlüsselt überträgt. Dies lässt sich an dem eingefärbten Anbieternamen im linken Bereich der Adressleiste erkennen. Die Garantie einer hochgradigen Verschlüsselung und der Auszahlung im Gewinnfall machen hier also eine sichere Alternative zum haptischen Lottoschein auf.

Zahlen klassisch ankreuzen
Dahingegen bin ich mir am Kiosk um die Ecke immer sicher, dass mein Tipp angekommen ist. Denn ebenso vertrauenswürdig ist der altbekannte Zettel mit den Zahlenreihen 6 aus 49. Die Person hinter der Ladentheke stellt mir nicht nur den Lottoschein aus, sondern überprüft im Nachhinein auch, ob meine Glückszahlen in der letzten Ziehung dabei waren. Für Viele ist also der Gang in die Annahmestelle die zuverlässigste Spielart oder schon jahrelange Gewohnheit. Nichtsdestotrotz kann bei Immobilität der Spaß am Spiel vergehen und die Vorteile der einfachen und bequemen Online-Variante tun sich wiederum auf. In jedem Fall darf dies nicht zu einer Sucht führen und das Mindestspielalter von 18 Jahren gilt in beiden Fällen.

Ein Versuch ist es wert…
Es ist Samstag, die Sonne scheint. Ich gehe einkaufen und bekomme schnell noch einen Anruf von meinem Mann: „Schatz, vergiss nicht, am Kiosk vorbei zu schauen. Es sind 12 Millionen im Jackpot! Tippst Du unsere Glückszahlen mit?“ Ich schlendere über den Markt und setze mich auf eine Bank. Den Kiosk habe ich, während ich gemütlich ein Eis esse, leider vergessen. Vielleicht sollte ich diesmal einfach online Lotto spielen? Einen Versuch wäre es wert…

Die Gefahr bei Glücksspielen

trautmann 15. März 2010

Lotto 6 aus 49 gehört zu den beliebtesten Glücksspielen der Welt. Die Hoffnung, den Jackpot zu knacken und glücklicher Besitzer von mehreren Millionen zu werden, treibt Leute aus der ganzen Welt an. Fast jeder Zweite der deutschen Bevölkerung spielt einmal im Jahr Lotto. Andere spielen jede Woche und warten ihr Leben lang auf das große Los. Kann man in diesem Fall schon von Sucht sprechen oder gibt es beim Lottospielen überhaupt kein Gefährdungspotenzial?

Wenn Menschen ihr Spielverhalten nicht mehr kontrollieren können und daher auch große finanzielle Verluste hinnehmen müssen, leiden sie an einer Krankheit, der Glücksspielsucht. Das Glücksspiel bestimmt den Alltag des Spielenden, sodass es oft zur Vernachlässigung der Familie, der Freunde oder der Arbeit kommt. Oftmals glauben Süchtige, sie könnten durch ein bestimmtes System zum Erfolg gelangen. Wenn sie dann durch Zufall tatsächlich etwas gewinnen, verstärkt das dieses Verhalten.

Mit Spielsucht bringt man meist Glücksspiele wie Poker oder Roulette in Verbindung. Das wohl höchste Gefährdungspotenzial haben Automaten, da der Spieler den Verlust oftmals nicht wirklich erlebt. Man kann ein Spiel nach dem anderen starten, weswegen die Hoffnung auf Gewinn immer da ist und stets überwiegt. Dieser Prozess ist im Lotto gestreckt. Obwohl Lotto auch zu den Glücksspielen zählt, macht es im Gegensatz zu den oben genannten nicht süchtig. Der Grund dafür ist hauptsächlich, dass die Spielabfolgen nicht schnell genug ablaufen (wie das zum Beispiel bei Automaten der Fall ist). Da nur beim “Lotto am Mittwoch“ und „Lotto am Samstag Gewinnzahlen gezogen werden, hat man beim Lotto nicht die Möglichkeit, ohne Pause zu spielen und deswegen den Verlust nicht zu realisieren.

Derzeit gibt es in Deutschland etwa 80.000 bis 140.000 süchtige Spieler. In anderen Ländern wie den USA oder Australien sind diese Zahlen deutlich höher, so sind zum Beispiel in Australien 2,2 Prozent der Bevölkerung spielsüchtig. Mittlerweile wird die Spielsucht als eigene Krankheit anerkannt, auch die Kosten für eine Behandlung werden übernommen. Menschen mit einer Glücksspielproblematik können sich in Kliniken, Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen helfen lassen. Außerdem gibt es Telefon-Hotlines, unter welchen man sich unverbindlich und anonym Ratschläge holen kann, sowie ein Online-Beratungsprogramm, das Menschen aus der Sucht helfen will.

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