Archiv für das Tag 'Indien'

Was ist Yoga?

Fred 27. Juli 2010

Yoga besteht schon seit langer Zeit und nahm vor etwa 3.000 Jahren seinen Anfang in Indien. Der Begriff “Yoga” stammt aus dem Sanskrit, von dem Wort “yuj”, und bedeutet in etwa zu binden, verbinden, anschließen oder Joch. Desweiteren kann Yuj auch Vereinigung, die Aufmerksamkeit lenken auf und sich konzentrieren auf, zu nutzen und anzuwenden, bedeuten. Diese Definition ist passend für den Typ des Yuj Der Yoga ist.
Yoga ist eine Methode um sich auf seinen Körper und Geist zu konzentrieren und sich so an “Gott” zu binden. Yoga ist eine Art der Selbstdisziplin zur Schaffung eines Gleichgewichts zwischen Seele, Geist und Emotionen um so die Verbindung mit dem Geist des inneren “Ich”, daß gleichzeitig auch Teil des höchsten universellen Geistes (Gott in unserem Sprachgebrauch) ist, herzustellen. Yoga ist eine Methode um alle Energien in positive Kanäle zu leiten und ein “Yogi” ist Jemand Der der Lehre von Yoga folgt.

Ein Blick auf die verschiedenen Arten von Yoga

“Hatha Yoga” ist bei Uns vielleicht die bekannteste Art von Yoga. Hatha ist die Art von Yoga Die wir von den bekannten Yoga-Positionen und Streckübungen kennen. “Karma” legt seinen Schwerpunkt auf Ergebung und Aufopferung, ohne dafür eine Belohnung zu erwarten. “Bhakti” befaßt sich mit der Kanalisierung von emotionaler Energie in eine spirituelle Praxis. “Jnana” ist ein filosofischer Ansatz um die Illusionen in der Welt zu durchschauen und zu verstehen und “Rhaja” befaßt sich mit Konzentration und der Kontrolle über den eigenen Geist. “Hatha” wird im allgemeinen als ein Teil der “Rhaja” Richtung betrachtet.

Yoga ist eine ausgezeichnete Trainingsmethode. Yoga stärkt und streckt die Muskeln und verbessert das Herz-Kreislauf-System. Yoga kann von allen Altersgruppen, von Übergewichtigen und selbst von schwangeren Frauen ausgeübt werden. Für jede Sorte Menschen givt es einige geeignete Übungen und man muß nicht unbedingt auch die anstrengensten Übungen ausführen.

Yoga erzeugt ein Gefühl von Klarheit und Gelassenheit und verbessert das allgemeine Wohlbefinden und die Konzentration. Der Yogi (der Yoga Lehrer) lernt seinen Schülern um das Zentrum ihres Geistes immer nur auf eine einzige Sache zu lenken, im Gegensatz zu unserem gewöhnlich üblichen zerstreuten Denken. Dies erfrischt den Geist und führt zu einem Zustand von innerer Ruhe und Ausgeglichenheit.

Yoga Übungen dauern meistens mindestens eine Stunde lang. Man braucht eine gewisse Zeit um sich auf die Atemübungen und das Training zu konzentrieren, um die weltlichen Sorgen und Ängste von sich abzuschütteln. Für den maximalen Effekt sollten Yoga-Übungen darum 1-2 Stunden dauern.  Am Besten ist es um Yoga in einem Yoga-Studio unter Aufsicht eines Yoga-Lehrers zu erlernen, zur Not kann man sich aber auch eine Yogamatte und eine Yoga DVD anschaffen und die Yoga Übungen zuhause ausführen.

Gewürztee

Fred 20. Mai 2010

Tee wird schon seit tausenden von Jahren getrunken und ist, nach Wasser, das am meisten konsumierte Getränk weltweit. Tee gibt es dann auch in allen erdenklichen Variationen. Schwarzer-, grüner-, weißer- oder gelber Tee, Oolong- und Pu Erh Tee, aromatisierter Tee und natürlich auch Gewürztee.

Gewürztee stammt aus Indien und hat dort eine lange Tradition. Indischen Gewürztee findet man in Teeläden unter der Bezeichnung “Chai”, “Chai Tee”, “Chai Latte” oder “Masala Chai” und ist in der Regel eine Mischung aus schwarzem Assam Tee, oder einem anderen starken schwarzen Tee, und einer Anzahl an mehr oder weniger heilkräftigen Gewürzen.

Zur Zubereitung von indischem Gewürztee braucht man einen starken schwarzer Tee mit einem vollmundigen Geschmack. Weißer, grüner oder gelber Tee haben einen mehr feinen und leichten Geschmack und würden in Kombination mit den aromatischen Gewürzen kaum zum Ausdruck kommen. Aber wie so oft gibt es auch auf diese Regel Ausnahmen und kann man gelegentlich auch Gewürztees auf Basis von grünen Teesorten im Handel antreffen.

Assam Tee stammt aus einer in Assam heimischen Unterart des Camellia Sinensis Teestrauches, hat etwas größere Blätter als Teesträucher chinesischer Herkunft und stark adstringierende Eigenschaften. Um seiner Adstringenz entgegenzuwirken wird Indischer Gewürztee darum mit Milch getrunken und daher auch die Bezeichnung “Chai Latte”, was auf Deutsch so viel wie “Tee mit Milch” bedeutet. Desweiteren wird Chai Tee meistens stark mit Zucker oder Honig gesüßt und steht für seinen sehr süßen Geschmack bekannt.

Indien ist ein sehr großes Land und es gibt dann auch eine schier unendliche Anzahl an unterschiedlichen Gewürzteemischungen. Es gibt jedoch einige Gewürze Die man in fast allen Gewürztees antreffen kann. Dazu gehören Kardamom, Zimt, Ingwer, Sternanis, Pfeffer, Nelken und Muskat.

Indischer Gewürztee ist ein weiträumiger Begriff und es gibt kein allgemeingültiges Rezept für Chai Tee. Jede Region und jeder Teeverkäufer benutzt, je nach Geschmack und persönlicher Vorliebe, ein eigenes Rezept und Zusammenstellung für die Gewürzmischung. Worin alle Gewürztee einander gleichen ist jedoch die Weise ihrer Zubereitung. Zuerst werden die Gewürze in Wasser gekocht und dann der Tee hinzugefügt. Das ganze lässt man dann noch einige Minuten weiterkochen, nicht zu lange so daß der Tee nicht bitter wird, wonach man den Tee absiebt und die Milch hinzufügt. Vollmilch genießt dabei den Vorzug. Zuletzt wird der Gewürztee noch mit Zucker, Honig, oder welchen Süßstoff man auch verwendet, nachgesüßt. In manchen Rezepten wird der Tee auch zuletzt hinzugefügt und einige Minuten ziehen gelassen.

Indischer Gewürztee aus der Kaschmir-Region wird nach einem etwas anderen Rezept zubereitet. Anstelle von schwarzem Tee verwendet man Grüntee und die Gewürzmischung besteht aus Mandeln, Safran, Zimt, schwarzem Pfeffer und Kardamom.