Die Gesunde Japanische Küche
Fred 11. Juli 2010
Japaner haben eine überdurchschnittlich lange Lebenserwartung, leiden nur selten unter Übergewicht und haben eine der niedrigsten Krebsraten in der Welt. Daß Japaner viel Grüntee trinken mag ein Grund für ihre gute Gesundheit sein, fest steht jedoch daß auch die gesunde japanische Küche einen wesentlichen Teil dazu beiträgt.
Reis ist das wichtigste Grundnahrungsmittel in Japan und gehört zu jeder Mahlzeit. Aber die japanische Küche stuhlt nicht nur auf Reis, die eigentliche Grundlage der japanischen Küche ist Fisch. Der durchschnittliche Japaner verzehrt mehr als 70 Kilogramm Fisch pro Jahr, etwa 190 Graam pro Tag. Die Kombination von Reis und Fisch, bzw. Fischsuppe, ist viel gesünder als unsere Kartoffeln mit Schweine-oder Rindfleisch.
Was bietet die japanische Küche noch mehr? Miso und andere Sojaprodukte! Miso ist ein fermentiertes Soja-Produkt woraus man unter anderem die bekannte und leicht verdauliche Misosuppe zubereiten kann. Mit Misosuppe kann man von allen Vorteilen von Soja-Produkten profitieren. Dazu kommt noch die berühmte Soja-Sauce. Japaner konsumieren davon etwa 200ml am Tag.
Warum ist der durchschnittliche Japaner, im Vergleich zum Rest der Welt, in relativ guter Gesundheit und nur selten übergewichtig? Dafür gibt es einige gute Gründe. Zum einen die sparsame Verwendung von Zucker in der japanischen Küche. Japaner konsumieren etwa 20 kg Zucker pro Kopf per Jahr. In Deutschland sind Dies etwa 35 kg. Desweiteren konsumieren Japaner mehr Getreide, in der Form von Reis, als Wir. Japaner verzehren etwa 105 kg Getreide pro Jahr und bei Uns liegt diese Zahl auf etwa 85 kg.
Der menschliche Körper scheint viel besser mit natürlichen Getreiden und wenig Zucker zu funktionieren als mit Bratkartoffeln und Zucker in allen Lebensmitteln. Japaner haben eine deutlich niedrigere Krebsrate und weniger Herzerkrankungen als Europäer und Dies obwohl Sie genauso viel, oder selbst mehr, Fleisch essen als Wir und zudem auch noch mehr rauchen. Es scheint als ob raffinierter Zucker und Stress die größten Gesundheitsrisikos darstellen.
Ein anderer Faktor worin sich die japanische Küche von der Unseren unterscheidet sind die Portionsgrößen. Japaner essen immer nur kleine Portionen. Sie essen ihre Mahlzeiten langsam und geniessen davon. Kein schnelles Herunterschlingen von King-Size Portionen und nachspülen mit Coca-Cola. Japaner essen mit Stäbchen und mit Stäbchen ißt man langsamer, man nimmt kleinere Bissen und lernt die Mahlzeiten zu schätzen. Es ist erwiesen daß Dies der Verdauung zugute kommt.
Desweiteren gibt es noch zwei Gründe warum die japanische Küche so gesund ist. Zuerst das Frühstück. Zu einem typisch japanischen Frühstück gehören grüner Tee, Reis, Misosuppe mit Tofu, Frühlingszwiebeln, Omelett und sowohl roh als auch gegrillter Fisch. Damit bekommt der Körper alles was Er zu einem guten Start in den Tag braucht. Ein japanisches Frühstück regt den Stoffwechsel an und man wird nicht zunehmen sondern eher abnehmen.
Die japanische Küche kennt eine große Vielfalt an Nahrungsmitteln. Der durchschnittliche Europäer verzehrt etwa 45 verschiedene Nahrungsmittel in der Woche. Japaner um die 100, mit viel frischem Fisch, Gemüse, Obst und verschiedenen Fleischsorten. Japaner kochen vor allem leichte Mahlzeiten und fühlen sich nach dem Essen nie zu voll.
Wie man sieht ist die japanische Küche eine ausgezeichnete Diät für Leute mit Übergewicht und senkt zudem noch das Risiko auf zahlreiche Krankheiten. Für Leute denen ihre Gesundheit etwas wert ist, ist die japanische Küche darum eine interessante Alternative zu ihrem derzeitigen Ernährungsplan.