Wellness im Hotel - Wiesbaden zwischen Kultur und Thermalquellen
porcupine 1. Februar 2011
Eines muss man den Römern lassen: Im Entdecken heißer Quellen hatten sie im damaligen Germanien die Nase vorn. Wen es geschäftlich oder aus Gründen der Reiselust nach Hessen verschlägt, sollte ein Hotel in Wiesbaden buchen, denn die geschichtsträchtige Landeshauptstadt hat nicht nur Heilquellen sondern auch viel Kultur zu bieten.
Die Thermalquellen sind die Hauptgründe, warum es die internationalen Gäste in die Stadt zieht. Während eines Rundganges durch das Zentrum stößt man als Besucher auf das eine oder andere Thermalbad in Wiesbaden, das auf den Überresten eines alten Römerbades erbaut wurde. Schon vor über 2.000 Jahren wussten die ersten siedelnden Römer die Thermal- und Mineralquellen der Talmulde südlich des Taunus zu nutzen. Durch eine geologische Besonderheit der tiefen Gesteinsschichten, dringt das wertvolle Mineralwasser in Wiesbaden noch heute an die Oberfläche und rinnt zeitweise sogar über die Straßen. Die Aufschrift „Aquis Mattiacis“ auf dem Kurhaus bedeutet so viel wie „den Wassern der Mattiaker geweiht“: Die Mattiaker gehörten zu den Stämmen der Germanen, die damals die Tiefebene am Rhein bewohnten. Im Laufe des Mittelalters entstanden viele Badehäuser und Badegaststätten. Touristen, die heute ihr Zimmer in einem traditionsreichen Hotel in Wiesbaden buchen, finden sich oft innerhalb der restaurierten Mauern eines alten Badehauses wieder.
Das große und moderne Thermalbad Wiesbaden Aukammtal ist für alle stressgeplagten Besucher ein idealer Ort, um auszuspannen und die unterschiedlichen Angebote wie Eisbecken, Thermalbecken, Erlebnisduschen und Saunen zu nutzen. Eine Mischung aus historischem Ambiente und Wellnessoase ist die Kaiser-Friedrich-Therme im Stadtzentrum. Wer in einem Thermalbad in Wiesbaden nach den Ursprüngen sucht, findet sie hier, denn das Interieur gleicht einem alten römischen Schwitzbad.
Der Wein gehört zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen Rheinhessens. Wiesbaden gilt als das „Tor zum Rheingau“ und zieht mit seinen vielen Weinlokalen und der typisch hessischen Gastronomie Touristen aus aller Welt an. Wer in der Landeshauptstadt Urlaub macht, Wert auf gehobene Gastronomie legt und die geschichtsträchtige Atmosphäre schätzt, sollte ein Hotel in Wiesbaden buchen, das im Herzen der Altstadt liegt. Von hier ist es nicht weit zum Kurhaus mit seinen Festsälen und der Spielbank.
In der hessischen Landeshauptstadt sprechen noch mehr Gründe für einen Aufenthalt im Hotel. Wiesbaden ist bekannt für seine Kirchen, Denkmäler und Museen. Das „Museum Wiesbaden“ beherbergt die Exponate der naturhistorischen Sammlung sowie der Sammlung Nassauischer Altertümer. Das Freilichtmuseum am Römertor entführt den Besucher mit seinen Ausgrabungen in die Zeiten, in denen die gepflegte Badkultur den „Normalsterblichen“ noch vorenthalten war. Das hat sich mittlerweile geändert, denn Wellness und Badespaß ist in einem Thermalbad in Wiesbaden heute eine alltägliche Selbstverständlichkeit.
