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Ferienhaus Mallorca Internet-Lexikon

Natur und Umwelt

Seien Sie Parlamentarier für einen Tag! Verbraucherparlament zur Mobilität der Zukunft.

Peter Bischoff 9. Juni 2010

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) lädt am 11. Juni 2010 in Berlin zum Verbraucherparlament “für mich. für dich. fürs klima.”.
Dabei ist die Mobilität von morgen das Thema des ersten deutschen Verbraucherparlaments. Seien Sie einer dieser 150 Bürger aus der ganzen Republik, der bei dieser einzigartigen Plenarsitzung Verkehrskonzepte für die Zukunft entwickelt.

Für die Arbeit, im Alltag, in der Freizeit, im Urlaub, wollen oder müssen wir ständig unterwegs sein. Das nach Möglichkeit, mit einem höchsten Maß an Komfort und Flexibilität. Zeitsparend und kostengünstig sollte es dabei natürlich auch sein.
Dabei vergessen vielen Menschen häufiger an den Umweltschutz zu denken. Allein ein Fünftel des ausgestoßenen CO2 wird in Deutschland durch den Verkehr verursacht. Die 41 Millionen PKWs in Deutschland verursachen mehr als die Hälfte davon. Deswegen ist das Thema Verkehr ein solch wichtiger Aspekt für den Klimaschutz. Wie wird die Mobilität von morgen bzw. übermorgen aussehen?

Flexibel und Mobil bleiben und gleichzeitig das Klima schützen – ist das möglich?

Die Aufgabe der Parlamentarier des Verbraucherparlaments ist es hierfür Ideen zu entwickeln, wie der Verkehr von morgen aussehen könnte - ob mit dem Zug, zu Fuß, mit dem Auto oder im Flugzeug oder mit anderen neuartigen Fortbewegungsmitteln oder Angeboten.

Aus 150 Personen aus allen Bundesländern, alt und jung, aus der der Stadt und vom Land, Auszubildende, Berufstätige und Rentner, Singles sowie Frauen und Männer, wird das Verbraucherparlament bestehen. Alle sind dort als Vertreter und Sprecher der Verbraucher Ihres Landes zugegen. Es wird zu diesem Anlass extra parallel in kleineren Gesprächsrunden getagt, damit auch wirklich jeder zu Wort kommt.

Am Ende des Tages werden alle Ergebnisse werden zentral zusammengetragen und in einem gemeinsamen Papier der Verbraucher verabschiedet, am Parlamentstag veröffentlicht und anschließend den Politikern übermittelt.

Möchten Sie Einfluss auf die Debatten im Verbraucherparlament nehmen?!

Falls ja, finden Sie im Vorfeld zur Parlamentssitzung am 11. Juni im Internet Ihre Plattform, um Ihren Ideen freien Lauf zu lassen, Kommentare einzutragen und damit direkt auf die Inhalte des Verbraucherparlaments einzuwirken.

http://www.verbraucherfuersklima.de/cps/rde/xchg/projektklima/hs.xsl/5737.htm

Masdar-City - sieht so unsere Stadt der Zukunft aus?

Peter Bischoff 9. Juni 2010

Masdar City soll 50.000 Einwohner beherbergen und eine Stadt für umweltbewusste Bürger sowie Firmen, Forscher und Spezialisten im Bereich der erneuerbaren Energien und emissionsfreien Technologien und der zukünftige Maßstab für nachhaltige Stadtentwicklung und sauberes Leben werden.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten soll die 22 Milliarden Dollar teure Öko-Stadt Masdar-City südlich von Abu Dhabi bis 2016 fertiggestellt werden.
Die Erbauer wählten den Namen „Masdar“ aus dem Arabischen - es steht für „Ursprung“ oder „Quelle“.

Keine Abgase, kein Abfall, keine Energieverschwendung – man geht neue Wege - ohne Öl!

Eben deshalb sind auch Autos in der Planung nicht vorgesehen. Innerhalb der Stadt wird ein durchdachtes und bedarfsorientiertes Verkehrsnetz mit neuartigen Elektroantrieb-Kabinen eingesetzt.

Das neue Konzept setzt an 4 Kernpunkten an:
Energiegewinnung, geringer Wasserverbrauch, Recycling und Energiespeicherung

Es wäre die erste Co2-neutrale Stadt und eine Antwort auf die Fragen nach globalem Klimaschutz.

Den Strom liefern Solaranlagen auf der Kuppel, welche die Stadt ringsherum umhüllt. Mit dem Bau von Masdar-City und einem geplanten Forschungszentrum für erneuerbare Energien, wendet sich Abu Dhabi von der Ölförderung ab und könnte damit zum Vorreiter werden,, Öl durch Solartechnik als Energiequelle abzulösen. Weiterhin sollen die Müllverbrennung als Energiequelle, sowie wiederverwendbare Verpackungen nach europäischem Vorbild, den grünen Kurs ergänzen.

Durch einen um 50 Prozent geringeren Verbrauch innerhalb der Stadt soll die, am Persischen Golf sonst übliche und sehr aufwendige Wassergewinnung durch Entsalzungsanlagen, reduziert werden.

Sämtliche in der Stadt befindlichen Gebäude sollen mittels Niedrigbauweise konstruiert werden. Durch den geringen Abstand zueinander soll kühle Luft besser gespeichert werden können. Masdar-City sollte damit circa 20 Grad kühler sein als andere Städte in dieser Region.

Die Bauarbeiten für das Prestigeprojekt sind angelaufenen, jedoch sprach die Projektleitung bereits im März diesen Jahres von Umsetzungsproblemen. Die gefallenen Immobilienpreise in den Emiraten stellen ein weiteres Problem dar, und man fragt sich, ob das Projekt finanziell überhaupt realisierbar ist. Das größte Problem, (dir) die Vergrößerung des Zentrums, bleibt weiterhin ungelöst, da die Möglichkeiten durch die kuppelartige Bauweise begrenzt sind.

Sicher noch nicht perfekt, aber die Ökostadt auf der arabischen Halbinsel ist ein Ausblick in eine mögliche Zukunft, in der ein gesundes und umweltfreundliches Leben ohne Komforteinbußen und schlechtes Gewissen möglich ist.

Stadt der Zukunft oder prestigeträchtige Utopie? In jedem Fall ein Ausblick in eine mögliche Zukunft.

http://www.verbraucherfuersklima.de/cps/rde/xchg/projektklima/hs.xsl/masdar_city.htm

Der neue Saisonkalender der Verbraucherzentralen für Obst und Gemüse

Peter Bischoff 9. Juni 2010

Alles zu seiner Zeit - wann gibt es welches Obst und Gemüse und wie wird es angebaut?

Wer aus der Region kauft, tut Gutes. Vor allem sich selbst, da in Importware zumeist viele Pestizide stecken. Desweiteren belastet der Transport von exotischem Gemüse die Umwelt. Und natürlich ein weiterer offensichtlicher Grund: Heimische Früchte und Salate schmecken einfach besser.

Mit dem Saisonkalender haben Sie eine optimale Übersicht – sozusagen einen kleinen Einkaufsführer für jeden Monat.

Der Mensch hat sich in der heutigen Zeit einfach daran gewöhnt alles jederzeit essen zu können. Erdbeeren im Februar, Spargel zu Weihnachten und Tomaten über das das ganze Jahr.
Entsprechend sieht es auch mit der Wahrnehmung vieler Menschen aus. Wissen Sie, wann Tomaten oder Paprika Saison haben? Das Negative am Prinzip “alles gibt es immer” – es schadet der Umwelt.
Produkte, die nicht in Deutschland wachsen werden von weither per Schiff, LKW oder Flugzeug importiert. Ganze Landstriche werden mit beheizten Gewächshäusern bebaut und mit viel Energie wird ganzjährig dafür gesorgt, dass wir stets Tomaten oder Kopfsalat essen können. Oder Bauern ringen dem Boden frühreifes Gemüse und Obst unter dem Einsatz von Chemikalien ab.

Frühe Früchte saugen Gift
Besonders in Ländern wie Spanien liegen ganze Regionen unter Folien, damit man Erdbeeren schon ein paar Wochen früher „genießen“ kann. Dort wird reichlich gespritzt, da Pilze in diesem feuchtwarmen Klima unter diesen Kunststofffolien ebenfalls besonders gut gedeihen.
Frühe Früchte weisen meist enorme Rückstände an Pflanzenschutzmitteln auf, welche zumeist deutlich über den gesetzlichen Grenzwerten liegen. Daher warnen Lebensmittel-Überwachungsämter regelmäßig davor, dass solche Erdbeeren gesundheitlich bedenklich sein können.

Gemüse aus dem Treibhaus ist oft stärker mit Nitrat belastet als Pflanzen, die im Freien wachsen durften. Nitrate sind Mineralien, die im Boden lagern und welche allen Pflanzen als Nährstoff dienen.
Gefährlich werden Nitrate sobald das Gemüse gekocht wird. Aus dem harmlosen Nitrat wird das gesundheitsschädliche Nitrit. Im Winter enthält Gemüse aus dem Gewächshaus besonders viel Nitrat, da es Licht zum abbauen benötigt. Spinat, Mangold, rote Bete oder Rauke speichern Nitrat auch besonders stark. Biogemüse ist meist erheblich nitratärmer als das aus konventioneller Landwirtschaft. Bei Saisongemüse ist der Nitratgehalt in jedem Fall am geringsten.
Die Kosten schlagen sich im Ladenpreis nieder, auf den langen Distanzen gehen viele Vitamine und Nährstoffe verloren. Der richtige Geschmack kann demzufolge gar nicht erst entstehen.

Der Lohn für die Geduld: Frische und Geschmack
Wer sich selbst und dem Klima etwas Gutes tun will, sollte auf die richtige Saison warten und Produkte aus der Region bevorzugen. Wann Sie heimisches Obst und Gemüse erntefrisch genießen können und wie Obst und Gemüse angebaut werden, zeigt der neue Saisonkalender der Verbraucherzentralen. Der Saisonkalender stellt außerdem dar wie Obst und Gemüse angebaut werden.


http://www.verbraucherfuersklima.de/cps/rde/xchg/projektklima/hs.xsl/saisonkalender_obst_gemuese.htm

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