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Geschichte

Ikonen

Blank 21. April 2010

Als Ikone bezeichnet man entweder Heiligenbilder der Ostkirchen, hier besonders der orthodoxen Kirchen nach dem byzantinischen Ritus. Als Ikonen bezeichnet werden aber auch Abbilder von ägyptischen Pharaonen. Geschaffen wurde als Ikone meist ein Abbild von einer verehrungswürdigen Person, auch von Jesus Christus, aber auch von Königen und Kaisern. Die ältesten heute noch erhaltenen Ikonen stammen aus dem 6. Jahrhundert. Es gibt allerdings nur noch sehr wenige Relikte hiervon, die im Original erhalten sind. Grund ist der byzantinische Bilderstreit im 9. Jahrhundert. Die meisten dieser heute noch erhaltenen Originale stammen aus Griechenland, aber auch aus Makedonien, aus Russland, aus Rumänien und von der Insel Zypern. In Kontinentaleuropa fanden sich nur wenige Ikonen aus vergangenen Tagen. Auf der Webseite ikone.info finden Sie weitere Infos über Ikonen.

Die Aufgabe von einer Ikone ist es ein Abbild von der Person zu schaffen, die gerade verschieden ist. Sie ist sozusagen für die nächsten Generationen ein Mittler zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, welches fest im Glauben verankert ist in vielen Religionen. Auch wird einer Ikone eine Wunderwirkung zugeschrieben. Im 6. Jahrhundert war es die Enkausik und im 7. Jahrhundert die Temperamalerei auf Holz, die zur Schaffung von Ikonen eingesetzt wurde. Später kam dann noch die Mosaiksetzerei und Schnitzerei in Holz bzw. in Elfenbein hinzu. Silberbleche, Messing- und Eisenbleche wurden als Aufstellhilfe genutzt.

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