Artikelschmied 23. Januar 2012
Der Welt weit beliebte Ceylon-Tee ist ein sehr belebendes Getränk, der aus den Blüten, Knospen und auch aus dem Stängel der Teepflanze gewonnen wird. Sri Lanka ist einer der größten Tee-Exporteure der Welt, denn er ist im Geschmack wunderbar herb und sehr aromatisch. Das Wort Tee, wurde etwa im 17. Jahrhundert von den Deutschen aus dem niederländischen Sprachgebrauch übernommen. Denn die damaligen üblichen Bezeichnungen wie tea, Tee, the´ kamen aus dem Süden Chinas, da die europäischen Länder zumeist den Tee aus China erhielten. Andere Länder wie die Türkei, Persien und Russland bekamen ihren Tee aus dem Norden Chinas geliefert und übernahmen deshalb die Bezeichnung Chai (Teeblätter).
Im Jahre 1870 begann der Schotte James Taylor, zum erstenmal Tee auf Sri Lanka anzubauen. Wie man hört und sieht gelang es ihm sehr gut. So begann der Ceylon-Tee den Zug durch Europa. Der Name „Camelia Sinensis“ (chinesische Kamelie) kommt aus dem chinesischen und wurde dort als Nutzpflanze urbar gemacht. Sri Lanka ist trotz der kleinen Fläche der drittgrößte Teelieferant der Welt. Denn auf der Insel werden jährlich ca. 300 Millionen kg Tee hergestellt. Als drittgrößter Teeexporteur hat Sri Lanka einen Weltmarktanteil von ca. 21 %, das verdankt diese Insel auch der erstklassigen Qualität, die den Teegenießer glücklich und zufrieden stellt.
Die gut schmeckenden Teesorten, aus Sri Lanka sind sehr unterschiedlich, denn der Tee wird einmal aus großen und aus kleinen Blättern hergestellt, dann kommt es natürlich auch auf das Aroma an, das zart oder auch herb sein kann. Auf jeden Fall sind sie für Teetrinker ein Genuss. Die Teeplantagen bringen den Einheimischen Lohn und Brot, das heute kaum noch einer aus Sri Lanka auswandern möchte.
Tags: Ceylon Tee, Geträne, Sri Lanka, Tee, trinken
muesli4ever 18. Januar 2012
Bircher Muesli selbst machen - Was ist Bircher Müsli?
Das Bircher Müsli, hergestellt aus den Grundstoffen Haferflocken, Obst bzw. Trockenobst und Nüssen sorgt für einen guten Start in den Tag oder dient als schmackhafte Zwischenmahlzeit.
Ursprünglich stammt das Bircher Müsli aus der Schweiz, erfreut sich heute aber weltweit großer Beliebtheit. Nicht zu Letzt deshalb, weil man das Bircher Müsli nach den eigenen Vorlieben variieren und mischen kann.
Der Arzt und Ernährungswissenschaftler Maximilian Oskar Bircher Benner entdeckte um 1900 herum auf seinen Reisen durch die Alpen das Müsli, daher der Name Bircher Müsli. Er war von dieser vollwertigen Kost so überzeugt, dass er es fortan, in leicht abgeänderter Form, auch den Gästen seines Zürichers Sanatoriums anbot. Von dort aus setzte das Bircher Müsli seine Erfolgsgeschichte in Restaurants, beim Militär, in Gefängnissen und privaten Haushalten fort.
Seither werden das Grundrezept und seine Variationen, die man individuell mischen kann, nach Bircher benannt.
Das Bircher Müsli enthält wertvolle Spurenelemente, Vitamine, Ballaststoffe und Kohlenhydrate. Diese wirken sich positiv auf die Verdauung aus, unterstützen das körpereigene Immunsystem und bringen Energie um sich den folgenden Aufgaben tatkräftig und gut gesättigt zu stellen.
Bircher Müsli Grundzutaten sind Obst bzw. Äpfel, Nüsse, Getreide, Haferflocken. Diese können nach eigenem Geschmack variable mit anderen Grundbausteinen oder Variationen ergänzt und ausgetauscht werden. Es wird für gewöhnlich zusätzlich mit Milch, Joghurt oder Fruchtsaft kombiniert. Zeitgleich überrascht dieses vollwertige Gericht nicht nur mit einem langen Sättigungsgefühl, sondern auch mit wahrer Vielfalt.
Es gibt zahlreiche Rezepte um mit einem Müsli-Gericht erstaunliche Abwechslung auf den Tisch zu bringen. Die Möglichkeiten reichen von Müslipudding mit Obstsalat bis hin zu überbackenem mit Honig.
Bei der Zubereitung des Original Rezepts von Bircher Müsli und seiner Variationen ist zu beachten, dass die Haferflocken mindestens 12 Stunden lang in Wasser eingeweicht werden müssen. Ebenso ist darauf zu achten, dass die Soße nicht zu dünnflüssig wird.
Um dieser gesunden und vollwertigen Nahrung noch den letzten Schliff zu geben, kann man z. B. BIO Obst verwenden.
Heute gibt es zahlreiche Angebote fertig zubereiteter Bircher Müsli zu erwerben, welche nur noch nach Belieben mit Milch oder Joghurt vermengt werden. Wertvoller ist es das Müsli jedoch selber zuzubereiten, da die Fertigprodukte zu den sog. angereicherten Nahrungsmitteln zählen. Das heißt, ihnen sind künstlich Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zugeführt worden. Des Weiteren kann man bei der eigenen Herstellung nach eigenem Geschmack die Zutaten auswählen und mischen und ganz einfach auf spezielle Zutaten wie z. B. BIO Produkte zurückgreifen.
Hier kannst du dir dein Bircher Müsli gleich selbst machen!
Tags: Bircher Müsli, Muesli selber mixen, Müsli selbst mischen
karl krueger 10. April 2011
Stets mehr Menschen reagieren auf dem Gebiet der Nahrungsmittel empfindlich auf unterschiedliche Zutaten. Eine sehr oft vorkommende Erkrankung ist die dauerhafte Entzündung der Dünndarmschleimhaut als Folge des Verzehrs von Gluten. Grund für die Sprue, wie die Glutenallergie bei Erwachsenen ebenfalls genannt wird, ist eine Intoleranz gegen Klebereiweiß, welches in Getreidesorten wie Weizen, Dinkel oder Roggen Bestandteil ist. Grundsätzlich ist der menschliche Dünndarm mit sogenannten Zotten ausgestattet, die dafür zuständig sind, dass eine genügende Oberfläche zur Spaltung der Lebensmittel da ist. Bei von einer Weizenallergie Betroffenen verursacht der Verzehr von Gluten eine störende Entzündung der Schleimhaut im Dünndarm, was den Effekt hat, dass sich die Darmzotten zurückbilden und nicht mehr ausreichend Oberfläche zur Aufspaltung der Nahrung zur Verfügung steht. Da die Nährstoffe in diesem Fall nicht vom Körper aufgenommen und damit einhergehend nicht verdaut werden können, entstehen verschiedene Symptome. Besonders bei Auftreten der Krankheit in jungen Jahren treten diese häufig mehrere Monate nach dem Verzehr von glutenhaltigen Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Grießbrei, in den Speiseplan auf. Hierzu zählen z.B. ein aufgeblähter Bauch, Durchfälle, Eisendefizit oder gar Gewichtsabnahme. Dennoch müssen keinesfalls alle diese Anzeichen zeitnah auftreten, was den Befund ebenfalls erschwert. Ferner treten einige dieser Symptome ebenso bei weiteren Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf, denn je älter der Erkrankte zu Beginn der Erkrankung ist, desto untypischer sind die auftretenden Anzeichen. Bei Anzeichen auf Zöliakie werden dem Betroffenen bei einer Gastroskopie Gewebeproben entnommen, mithilfe derer man genau diagnostizieren kann, ob es sich beim präsenten Krankheitsbild um eine Unverträglichkeit Gluten handelt. Zum momentanen Zeitpunkt existiert keine Möglichkeit, Zöliakie zu kurieren, vielmehr müssen Betroffene ihr Leben lang auf das Essen von glutenhaltigen Lebensmitteln verzichten. Hier gibt es andere Informationen zur Glutenunverträglichkeit.