Private Unfallversicherung

lps2010 27. Januar 2012

Eine private Unfallversicherung setzt dann ein, wenn der Versicherungsnehmer infolge eines Unfalls an einer dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigung leidet. Die gesetzliche Unfallversicherung greift nicht bei Unfällen, die sich im privaten Umfeld ereignen. Das Herzstück einer jeden privaten Unfallversicherung ist die einmalige Zahlung der Invaliditätssumme. Die Höhe und die Konditionen, die an die Auszahlung geknüpft sind, werden im Vertrag geregelt. So hängt die Höhe der Auszahlung von dem Grad der Beeinträchtigung ab. Es gibt verschiedene Varianten. Bei der linearen Option erhält der Versicherungsnehmer einen Anteil der gesamten Versicherungssumme, welcher vom Grad der Invalidität abhängig ist. Die progressive Variante ist eine gute Möglichkeit, im Falle eines hohen Invaliditätsgrades trotz geringer Beitragszahlungen eine hohe Summe zu erhalten. Denn die auszuzahlende Summe steigt überproportional an.
Es gibt Personengruppen, die grundsätzlich keine gesetzliche Unfallversicherung haben. Dazu zählen Freiberufler, Selbstständige, Hausfrauen, Rentner/innen, Kleinkinder und Personen ohne Beruf. Diese Personen sollten auf keinen Fall auf eine private Absicherung verzichten. Aber auch Menschen, die über die gesetzliche Unfallversicherung verfügen, sind nicht ausreichend abgesichert, da die meisten Unfälle im privaten Umfeld geschehen. Für Senioren gibt es spezielle Policen, die genau auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten sind. Statistiken behaupten, dass über 90 Prozent der über 65-Jährigen mindestens einmal pro Jahr stürzen. Bei 10 Prozent sind ernsthafte gesundheitliche Beeinträchtigungen die Folge. Diese Zahlen machen deutlich, wie wichtig eine private Unfallversicherung auch für Senioren ist. Vor dem Abschluss sollte man sich alle wichtigen Informationen beschaffen. Das Internet bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen.

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