Ein teilweise happiger Preis für müheloses Shoppen

admin 22. Juli 2010

Die Prepaid-Kreditkarten, also die Kreditkarten auf Guthabenbasis, schützen in der Regel vor Verschuldung und Datendieben. Der Service kann jedoch auch durchaus seinen Preis haben.

Da immer mehr Menschen im Internet mühelos shoppen wollen und dies ohne Kreditkarte schwer geworden ist, ist die aufladbare Kreditkarte ein absolutes Muss. Häufig werden Zahlungen auf Rechnung oder per Lastschriftverfahren gar nicht mehr angeboten. Selbstverständlich haben die Banken diese Marktlücke erkannt und entsprechend darauf reagiert. Prepaid-Kreditkarten heißt die Antwort und ermöglicht einwandfreies Shoppen – auch im Internet – ohne in die Verschuldung zu geraten.

Vor wenigen Jahren war diese Form der Kreditkarte noch ein absoluter Exot. Höchstens Kinder oder Jugendliche profitierten von einer solchen Entwicklung, wenn sie beispielsweise auf Klassenfahrt im Ausland waren. Doch mittlerweile nutzen immer mehr Erwachsene diesen Hype. Letztendlich funktionieren Prepaid-Kreditkarten so wie aufladbare Handykarten. Ehe man sie nutzen kann, muss man Geld aufladen. Wie viel ist letztendlich jedem selber überlassen. Eine Mindestsumme ist nicht vorgeschrieben. Ist die Kreditkarte nicht ausreichend gedeckt, kann man damit auch nicht zahlen. Ein einfaches aber effektives System.

Unter anderem werden mit den Prepaid-Kreditkarten Urlauber und Interneteinkäufer angesprochen. Im Urlaub profitiert man vom fehlenden Kreditrahmen. Heißt, wird die Karte gestohlen, kann der Dieb nicht einfach so drauf los shoppen. Ist das Limit ausgeschöpft, kann auch der Dieb nichts mehr mit der Karte anfangen.

Diese Form der Kreditkarte hängt seinem Vorreiter, der „normalen“ Kreditkarte, in keiner Weise nach. Selbes Aussehen, selbe Nutzungsweise – der Unterschied ist definitiv nicht zu erkennen. Nur das Kaufverhalten könnte sich in beiden Fällen unterscheiden.

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