Abendkleider sind für Frauen das i-Tüpfelchen

Sebastian Mueller 17. April 2010

Das Abendkleid für die Dame ist ein Kleid, das ausschließlich festlichen Ereignissen, wie sie insbesondere an Abenden stattfinden, vorbehalten ist. In der Mehrzahl werden lange Abendkleider bevorzugt. Dabei ist es dem Geschmack der Trägerin überlassen, ob das Abendkleid mehr oder weniger dekolletiert sein soll. Abendkleider können sowohl schulterfrei, wie mit schmalen Trägern, jedoch auch mit Ärmeln, ebenso mit einem Rückendekolleté versehen sein.

Vorrang haben bei der Kollektion von Abendkleidern fließende, teils glänzende Stoffe, wie Satin, Seide oder entsprechende Modevarianten, aber auch Tüll. Abendkleider erlauben stets, trotz der Länge, eine entsprechende Beinfreiheit, da vorausgesetzt wird, dass in diesen Kleidern auch getanzt wird. Enge Kleider sind darum teils seitlich oder vorn geschlitzt, oder sie sind im unteren Teil ausgestellt, sodass auch ausgreifende Tanzschritte möglich sind. Der wichtigste Anspruch an ein Abendkleid ist die Sichtbarkeit der Festlichkeit.

Das kommt im Material aber auch beim Schnitt des Abendkleides zum Ausdruck. Beides hebt sich deutlich von jeder Art von Garderobe ab, die auch zu anderen Gelegenheiten getragen wird. Fließend ist der Unterschied zwischen Abendkleidern und Ballkleidern. Wurde in früheren Modeepochen hier noch stärker unterschieden, so sind die Übergänge wenig eingegrenzt.

Nach wie vor gibt es die ausgesprochenen Luxus Abendkleider, die infolge ihrer aufwendigen Röcke zu anderen Anlässen schwer tragbar sind, doch ist das Tragen eines eleganten Abendkleides zu einem Ball durchaus üblich. Für beide, die Abendkleider und die Ballkleider gibt es inzwischen auch kurze Modelle der Modedesigner. Was Stoff und Schnitt anbelangt, so unterscheiden sich auch kurze Abendkleider sichtbar von jeder Art von Tages- oder Nachmittagsgarderobe.

Kommentarfunktion ist deaktiviert.