Werbegeschenke Luftballons – eine Erfindung der Engländer
Ambrella 21. Dezember 2009
Außer den Amerikanern in der Neuzeit haben wir insbesondere den Engländern sehr viel zu verdanken. So begab es sich zum Beispiel in England, beziehungsweise in London des Jahres 1824, als ein Professor an der Royal Institution, Michael Faraday, im Rahmen seiner Experimente mit Wasserstoff die Luftballons zufällig erfand. Dass diese einmal Werbegeschenke werden würden bzw. könnten, das malte sich Faraday damals wohl nicht in seinen kühnsten Träumen aus. Faraday verwendete damals nämlich Rohgummi für die Herstellung der ersten Prototypen dieser künftigen Werbegeschenke und bestäubte sie innen mit Mehl, was das Zusammenkleben der Einzelteile verhindern sollte. Seine Erfindung machte er im Quarterly Journal of Science öffentlich. Doch um die Vermarktung kümmert sich schließlich ein anderer Engländer, ebenfalls wohnhaft in London, und zwar schon im Jahr 1825 - Thomas Hancock, der die Luftballons damals zwar nicht im Ganzen sondern als Bastelset verkaufte. Eine lange Lebensdauer hatten die damaligen Luftballons natürlich noch nicht, denn die Methode zur Vulkanisierung wurde erst einige Jahre später erfunden, und zwar 1847 durch den ebenfalls aus London stammenden J.G. Ingram.
Man kann somit sagen, die Wiege der heutigen Werbegeschenke Klassiker Luftballons liegt in London. Dort wurden nämlich die maßgeblichen Erfindungen gemacht. In Deutschland gehören Luftballons heute bei vielen Unternehmen zum festen Bestandteil der Werbegeschenke, die verteilt werden. Man trifft auf sie in Apotheken, auf Festen von Vereine und auch bei Parteien etc. Alle diese Unternehmen und Vereine lassen die Luftballons natürlich zuvor mit ihrem Logo bedrucken was sie erst zu Werbegeschenken macht. Inklusive Druck gehören diese Werbegeschenke heute zu den Streuartikeln.
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