Ratschen – Werbemittel nicht nur für den Bettelmusikanten
admin 25. Oktober 2009
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Einst zogen die Bettelmusiker mit Ratschen durch die Straßen. Daher rührt auch deren Bezeichnung als Schnorrer. In katholischen Gegenden Deutschland ziehen auch heute noch
Kinder durch die Gemeinden. Damit imitierten sie die Kirchenglocken, die in der Zeit zwischen Karfreitag und der Osternacht nicht läuten. Überlieferungen zufolge kamen Ratschen sogar auch früher bei der Amsterdamer Müllabfuhr zum Einsatz. Und auch die mittelalterlichen Nachtwächter nutzten Ratschen. Diesem dienten Ratschen als Alarmsignal. Zu dieser Zeit hätte man sich nicht erträumen lassen, dass Ratschen auch einmal als Werbemittel zum Einsatz kommen würden. Doch spätestens seit der Zeit, dass die rheinische Straßenfastnacht auch im Fernsehen übertragen wird, wollen immer mehr Menschen – auch außerhalb der Fastnachtszeit – gerne mit Ratschen herumscharren. Dabei wurden Ratschen, wenn man einem Fastnachts-Ratschenbauer aus Sipplingen am Bodensee glaubt früher im Weinbau verwendet, und zwar um gefräßige Vögel von den mit Trauben behangenen Weinstöcken zu vertreiben. Dabei findet man die Werbemittel Ratschen – allerdings nicht als Werbemittel, sondern im alltäglichen Einsatz – nicht nur in Europa, sondern auch – jedenfalls den Ratschen sehr ähnliche Instrumente in Bengalen.
Werbemittel Ratschen verfügen – was Unternehmen natürlich freut – über eine recht große Werbefläche. Werbemittel Ratschen werden allerdings nicht, wie die Fastnacht-Ratschen, aus Holz sondern aus Kunststoff hergestellt. Ratschen aus Holz als Werbemitte wären vermutlich gar nicht zu bezahlen. Hingegen die Ratschen aus Kunststoff sind in der Herstellung – worauf es natürlich im Bezug auf Werbemittel häufig auch ankommt – sehr günstig. Die Zielgruppe der Werbemittel Ratschen sind insbesondere Kinder. Aber natürlich lieben es auch Kinder mit Ratschen durch die Gegend zu laufen und mal ordentlich für „Krach zu sorgen“.
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